Monatelang wird die milliardenschwere Sandoz-Familie erpresst. Mutmasslich von Steven Heidegger. Doch auch Ex-Politiker Fritz Schiesser gerät in den Fokus der Behörden: Welche Rolle spielt er?
Sechs Jahre lang hat Steven Heidegger dem bekannten Politiker Fritz Schiesser diverse Lügen aufgetischt. Er hat ihm vorgeschwindelt, gesundheitliche und familiäre Probleme zu haben – und dafür Geld zu brauchen. Das zeigt unsere exklusive Recherche.
In dieser Zeit hat Heidegger dem Ex-Politiker alles abgenommen. Sogar seine Häuser hat er verkauft, um seinem Geliebten Geld zu überweisen.
Als Nächstes nimmt sich Steven Heidegger die millionenschwere Sandoz-Stiftung vor. Auf nicht restlos geklärten Wegen gelangt er an vertrauliche Dokumente der Stiftung. Damit versucht er, verschiedene aktuelle und ehemalige Mitglieder des Stiftungsrats zu erpressen.
Doch diese bleiben hart – mit einer Ausnahme. Ein ehemaliges Mitglied des Stiftungsrats zahlt mehrere Hunderttausend Franken. Das Geld landet aber nicht direkt bei Steven Heidegger. Die Überweisungen fliessen zuerst auf ein Konto von Fritz Schiesser.
Was will Steven Heidegger von der reichen Stiftung? Von wem erhält er Geld? Und welche Rolle spielt Fritz Schiesser beim mutmasslichen Erpressungsversuch?
Das erzählen Claudia Blumer und Thomas Knellwolf in der dritten und letzten Folge der «Unter Verdacht»-Serie zum Meisterschwindler aus dem Heidiland. Für beide Beschuldigten, sowohl Steven Heidegger als auch Fritz Schiesser, gilt die Unschuldsvermutung.
Gast: Claudia Blumer, Thomas Knellwolf
Host: Noah Fend
Skript: Noah Fend, Sara Spreiter
Schnitt und Produktion: Sara Spreiter
Sprecher: Boris Gygax
Expertin: Forensische Psychologin May Beyli
Hier lesen Sie alle Texte zur Recherche von Claudia Blumer und Thomas Knellwolf zum Meisterschwindler aus dem Heidiland.